Am Morgen des 6. Februar kam ich mit dem Flugzeug aus New York kurz nach 8 Uhr an.
Schon aus dem Flugzeugfenster sah ich eine fette Schneeschicht ueber Berlin.
Eigentlich haette ich gedacht, dass in Berlin Tegel grosse Taschenkontrollen sind. Der guenstige Dollarkurs koennte schon zu Hamsterkaeufen verleiten, die man eigentlich gar nicht moechte. Ich hatte mich schon darauf eingestellt, den Beamten zu erklaeren, wie teuer jedes meiner Geschenke ist. Wie dem auch sei, kam ich ganz schnell aus dem Sicherheitsbereich raus. Nach fast 2 Jahren stand ich wieder auf deutschem Boden und musste mich erstmal an die Kaelte gewoehnen. Mit einem Bus wollte ich als erstmal in die Innenstadt fahren. In Peru hatte ich mir dafuer extra Euros besorgt. Da meine EC-Karte ungueltig wurde, war es fast meine einzige Chance. Am BVG Automat wollte ich mir ein Tagesticket kaufen, das aber verwerrt wurde, weil der 50er Schien zu gross war. Der Mann in der Wechselnstube wechselte mir zwar den Schein, konnte aber es nicht lassen, mich anzuschnauzen. Ach war ich froh, wieder in Berlin zu sein!?! Auch der Busfahrer hatte so eine (wahrscheinlich) typische Berliner Art an sich: die beruehmte Berliner Schnauze. Bei Jenny holte ich mir erstmal warme Klamotten aus dem Keller ab. Ich hatte all meine Sachen bei ihr gelagert, dass mir nun zu Gute kam. Mit noch einem weiteren Gepaechstueck fuhr ich dann nach Brandenburg, zu meinem Vater. Beate, seine (neue) Frau, hielt dicht und organisierte das Wiedersehenstreffen. Er hatte es aber schon geahnt. Gemeinsam fuhren wir nach Staffelde. Dort erwarteten mich zwei Neuerungen. Ich lernte Vlocke, den neuen Mitbewohner, kennen.
Und zum anderen sah das Haus komplett anders aus. In den letzten 2 Jahren wurde ganz viel umgebaut und modernisiert.
Erstaunt lief ich durchs Haus und sah sogar alte Pferde vom Nachbarn im Garten rumlaufen.
Die Kueche wurde auch gerade umgebaut, so dass Kochen nicht moeglich war. Wir fuhren abends zum Inder und ich genoss mein erstes indisches Essen nach langer Zeit. Den naechsten Morgen verbrachten wir alle draussen im Schnee.

Kaum in Staffelde angekommen, da musste ich auch schon wieder los. Ich fuhr uebers Wochenende nach Zahna (bei Lutherstadt Wittenberg), zu Evis Eltern. Mein Vater gab mir sein Auto, damit ich nicht alle Geschenke schleppen musste. Die winterlichen Strassen waren wirklich glatt und gefaehrlich.




























Nach einigen Tagen in Staffelde musste ich doch mal nach Berlin. Bei Franzi, Robert und Leni...
...bekam ich eine Unterkunft in eines ihrer Wohnungen. Auch dieses Widersehen war schoen und lustig.
Die Leni ist so gross geworden. Und sie spricht sogar mit mir und abends durfte ich Pupsi ne Maerchen vorlesen.



Das ging mir ebenfalls mir dem Sohn Janis, von Steffi und Patrick.
Der kleine ist so gross geworden und spricht auch mit mir.
Der kleinen Paul wollte mir noch nicht "Hallo" sagen und kam wenige Tage nach meiner Abreise auf die Welt. Nochmal herzlichen Glueckwunsch. Den Sonntag Vormittag hatte ich mit Franzi, Robert und Leni verplant. Nach einem gemuetlichen langen Fruehstueck fuhren wir zum Mauerpark, auf den Flohmarkt. So lange war ich nicht mehr hier gewesen.
Schoen fand ich mal wieder tuerkische Frauen mit Kopftuch zu sehen.



















Ich hatte noch ein zweites Abschiedsessen an diesem Tag. Diemal mit Beate, Gerald, Inga und der Tochter, Freund und Sohn von Beate. Inga kam totmuede von der Arbeit und alle waren nicht sehr redselig. Nach nur einer Stunde kam die grosse Verabschiedung. Somit hatte ich doch noch Zeit fuer ein Abschiedsbier mit Robert. Ganz alleine verbrachte ich meine letzte Nacht in Berlin. Die 2 Wochen gingen wahnsinnig schnell vorbei und ich haette bestimmt noch gerne viele weitere Freunde besucht. Das war alles ganz schoen nervig alles zu organisieren. Doch somit freue ich mich doch ein wenig meine dicken Klamotten gegen Shorts und T-Shirt einzutauschen.
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